22. Dezember 2021

22.12.2021 | Aktionen, Allgemein

 

Susanne Weber hat uns ihre Arbeit “The ocean in my heart” zugeschickt.

Sie schreibt, dass ihre Arbeit zum Motto „Altvertrautes wieder neu“ passen könnte, weil sie beim Bilderfilzen blieb…” aber ein bißchen vom Gegenständlichen weggegangen bin, mehr auf die innere Stimme gehört und viele Einflüsse und Inspirationen (Gottseidank auch wieder live) aus diesem Jahr verarbeitet habe.”

Erinnert ihr euch noch an den 1. Dezember und die Idee, dass Vertrautes den festen Boden legt unter unseren kreativen Weg? Das bedeutet einmal – zumindest aus meiner Sicht – dass der vertraute Boden erarbeitet werden muss – ich weiß, ich wiederhole mich. Übung, Ausdauer, immer wieder etwas tun, bis es eben vertrauter Boden ist. Wenn ich das zulasse, da hinein Energie gebe, dann kann ich in mein Herz den den Tiefen des Ozeans anvertrauen und nach Inspiration suchen. Mich auf Fremdes einlassen oder mich in einem anderen Element treiben lassen, seine Kräfte wirken alssen. Berührt werden und das zulassen, was dann unter meinen geübten Händen entstehen will.

"The ocean in my heart" - Susanne Weber. Nunofilz mit Seide und Spitze in Blau

Manchmal wünschte ich, ich hätte den Mut, mich “anzuvertrauen”. Wir kennen einander, zum Teil schon viele Jahre und sind uns vertraut. Wir erkennen einander, wenn wir uns begegnen und wir haben ein gemeinsames Thema. Am Wichtigsten für uns alle ist dabei, dass wir nicht nur als Person erkennbar sind, dass wir unserem Passbild gleich sehen, es geht um die Sprache unserer Arbeiten. Genau das macht uns als Gemeinschaft doch aus – der Zusammenhalt, der dadurch entsteht, dass wir unsere Unterschiedlichkeiten feiern. Es geht nicht um Anpassung oder gar Einordnung – es geht immer um Staunen, um Entwicklung und Anerkennung – es geht um einen offenen Blick, Weite und Raum für jede.

Autor Susanne Webe / Susanne Schächter-Heil
Bilder Susanne Weber

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