Pinguinträume – Auktionen – Gebote bis 15.05.2018

Ab Sofort startet die Versteigerung der Objekte, die für die Aktion – Pinguinträume gespendet wurden. Bis zum – 15.05.2018  – können für die einzelnen Objekte Gebote abgegeben werden. Wenn für ein Objekt mehr als ein Gebot eingeht, gewinnt das höchste. Wenn gleiche Gebote eingehen, dann gewinnt das erste. Alle Erlöse werden vom Filznetzwerk an die GEH gespendet. Lediglich die Portokosten werden vom Erlös gedeckt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Alle Gebote bitte an – Filz@triluna.de

Angaben: Auktionsnummer (oben rechts auf jeder Auktion) – Name des Bieters – Gebot in Euro

Nach Auktionsende erhaltet Ihr eine Nachricht mit der Kontonummer des Filznetzwerkes. Nach Eingang des Betrages wird das Objekt per Post zugeschickt. Fragen bitte an obige Mailadresse.

Die gesamte Auktionsliste gibts zum Download hier: Auktionskatalog

Alle Einzelauktionen jetzt im Anschluss

 

Internationale Filzkunstausstellung – Gehalten & Getragen

Ein wunderbares Ambiente erwartet den Besucher bei der internationalen Filzkunstausstellung in Marienmünster. Die Reisescheune des Klosters beherbergt noch bis zum 01. Mai 2018 die außergewöhnlichen Werke internationaler Filzkünstlerinnen.

Das Thema “Gehalten und Getragen” inspirierte  36 Künstlerinnen zu den unterschiedlichsten Werken, die von den Organisatorinnen der Ausstellung – Kathrin Bauerrichter – und Stefanie Holzgräwe gekonnt in Szene gesetzt wurden.

Bild könnte enthalten: 3 Personen, Personen, die lachen, Personen, die stehen

 

Objekt Bärbel Theilen-Schnieders Foto Bettina Caspari
Obejtk Kathrin Bauerrichter Foto Bettina Caspari

Den Besucher erwartet bei dieser Ausstellung noch eine ganz besondere Erfahrung. Hier darf angefasst werden. Natürlich nicht die Kunstwerke selbst,  es liegen aber bei jedem Objekt Griffproben bei, die ausdrücklich dazu einladen, angefasst  und in ihrer Haptik erfahren zu werden. Eine wunderbare Idee der Organisatorinnen, die den Besuch dieser Ausstellung bereichern.

Die Ausstellung ist wohl sortiert und die Objekte wurden mit sehr viel Sorgfalt präsentiert. Wer sich Zeit läßt wird in dieser Ausstellung sehr viel Inspiration finden und in der ruhigen Atmosphäre der Reisescheune eine bereichernde Zeit erleben.

Objekt – Barbara Eichhorn Foto Bettina Caspari

Wer die Zeit für einen ausführlichen Ausstellungsbesuch nicht hat, der kann sich diese Erfahrung mit einem kleinen und deshalb sehr erschwinglichen Ausstellungskatalog auch mit nach Hause nehmen.

Alle Ausstellungsdaten:
Ausstellungsort: Kulturstiftung Marienmünster
Abtei 3
37696 Marienmünster

Initiator
Filz-Netzwerk e.V.

Organisation
kathrin Bauerrichter
Stefanie Holzgräwe

Geöffent bis 01.05.2018
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag – 11.00 – 18.00 Uhr

 


 

Und mitten in der Nacht war es dann vollbracht

Gestern stand für die Filzerinnen der Filzbegegnung fast nichts anderes auf dem Programm, als unser Filzprojekt.

 

Ihr errinnert Euch, wir hatten uns auf eine Filzlandkarte der Republik in modern interprätierter turkmenischer Filztechnik entschieden. Die Vorfilze waren dann auch schnell gemacht und alle arbeiteten fleißig zusammen, um die Vorfilze für die einzelnen Bundesländer zu erstellen. Die Farbauswahl war dabei zwar schon für den ein oder anderen Lacher verantwortlich, was aber die Arbeit nicht nachhaltig störte.

Nach dem Mittagessen galt es dann aber sich für die Farbe der Straßen, Flüsse und Städte zu entscheiden, was zu noch weniger ernst gemeinten Diskussionen über die Farbe des Asfaltes, die Reinheit der Flüsse und deren Farbliche Umsetzung führte. Trotz einer sehr lustigen Atmosphäre und so manchem herzlichen Spass, waren alle mit Eifer dabei, die vorgefilzten Schmüre auf der spiegelbildlichen Vorlage zu platzieren.

Dass dabei erst mal der Neckear vergessen wurde, die Ruhr keinen Platz mehr zwischen den Autobahnen fand und Bremen deutlich größer geworden war, als München war schnell unter “kreativer” Interprätation verbucht und so konnten dann auch schon schnell die fertigen, vorgefilzten Bundesländer platziert werden.

Jeder, der vom Filzen auch nur ein bischen etwas versteht weiß, jetzt geht die Arbeit erst los. Es wurde also noch Stunden lang gerieben, geseift, gerollt und wieder gerollt, bis der Teppich fertig gewalkt war. Aber mitten in der Nacht, war sie dann tatsächlich fertig. Die Filznetzwerk Landkarte aus Filz.

Was der Haupttrupp gar nicht mitbekommen hatte, an den anderen Tischen entstanden vollkommen ohne Vorgabe und Anweisung kleine Erkennungsobjekte für die einzelnen Städte und Landstriche. Der Schwarzwald, mit Trachtenhut, das Logo von Felto in Soltau, Ein Gesetzesbuch für das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe, Bembel und eine Salami. Die Ideen sprossen dann auch noch fleißig weiter, auch wenn sich die Teilnehmerinnen dann doch endlich in die Zimmer zurückzogen.

Immerhin waren wir vorher noch bei einer sehr unterhaltsamen Stadtführung mit mittalalterlichem Gaukler im winterlich verschneiten Detmold. Aber das ist eine andere Geschicht, die an anderer STelle erzählt werde soll……

 

Und dann gibt’s auch noch was zu tun

Wir sind ja nun hier, um zusammen zu filzen, ein Thema, ein Projekt  zu verfolgen. Optimalerweise lernen wir alle auch noch etwas dabei.

Das Projekt geht auf einen lang gehegten Wunsch der Filzerinnen zurück, endlich mal bildlich dargestellt zu sehen, wo wir denn alle herkommen. Die Lösung sollte natürlich auch noch was mit Filz zu tun haben und da lag es nahe, eine Filzteppichpinwandlandkarte zu machen. So weit so  einfach.

Unsere Organisatorinnen waren im Vorfeld schon so fleißig, die Deutsche Landkarte auf Folie zu bannen
An die Vorlage ist also gedacht.

Nach der grundsätzlichen Erklärung waren dann aber noch ganz viele Fragen nach der genauen Technik offen. – Vorfilz in Gruppen, wie dick, welche Farbe, wie viel Schrumpf……

In solchen Situationen entbrennt regelmäßig eine lebhafte Diskussion, die letzlich allen Filzerinnen Impulse für ihre weitere Arbeit liefert, auch wenn diese im ersten Moment nicht so scheinen mag. Diese Diskussionen enthalten so viel neues, so viele Anregungen, dass auch die erfahrenste Filzerin davon profitiert und Anfänger ganz viele neue Informationen mit nach Hause nehmen können.

Aber irgendwann muss da mal ein Knopf an die Diskussion und es müssen endgültige Entscheidungen getroffen werden. Unsere liebe Beate Bossert hat dann auch das Heft in die Hand genommen und die Grundsätze und Regeln der Arbeit festgelegt. So werden wir eine turkmenische Teppichfilztechnik modern interprätieren und die Landkarte in einzelnen Gruppen und Vorfilzen zusammenpuzzeln, fügen und zusammenfilzen.

 

 

 

 

Das ist aber eine andere Geschichte und die wird an einer anderen Stelle erzählt…….

Text und Fotos: Margit Röhm

Filzbegegnung Detmold – Ankommen Wohlfühlen

Gerstern war die Devise – Ankommen, Anmelden Wohlfühlen

Nach teils mehr oder weniger spannender Anreise war Gersten schon der Großteil der Teilnehmerinnnen in Detmold in der Jugendherberge eingetroffen. Kathrin und Stefanie hatten für alles gesorgt und so gab es nach kurzer Anmeldung kein halten mehr.
Hallo hier, ein Drücker da und schon wurde munter erzählt und gelacht.

Auch auf eine lange Einführungs-Begrüßungs-Rede hatten die Beiden verzichtet und so ging es schon gleich nach dem Abendessen ans “Begegnen”. Also – Reden – Lachen – Umarmen – Kennenlernen – Trinken – und noch mehr Lachen. Allerdings waren da auch schon die ein oder anderen Fachgespräche zu hören – diese Wolle, diese Farbe – diese Ausstellung – und jener Markt. So ganz können wir es dann doch immer nicht lassen. Ein Familientreffen mit ganz eigenem Flair und immer neuen Gesichtern, die aber schon nach der ersten Stunde dazugehören, als wären sie schon das 10. mal dabei.

Nur das Eintreffen und Aufbauen unserer Wollhändler erinnerte uns an diesem ersten Abend daran, dass wir hier ja eigentlich auch noch arbeiten wollen. Das ist aber eine andere Geschichte und die wird an einer anderen Stelle erzählt…….

Text und Fotos: Margit Röhm

März – 2016 – Bergschaf und Juraschaf

unterschiedliche Wolle aus einem Vlies Diesen Monat sollte es eigentlich um das Bergschaf, Steinschaf und das Juraschaf gehen. Bei der Recherche stellte sich aber heraus, dass das Herdbuch allein 4 verschiedene Bergschafrassen unterscheidet und es sich dabei eben nicht nur um unterschiedliche Farbschläge handelt. Das Steinschaf gilt zwar als Stammrasse dieser Bergschafe, wird aber nach wie vor als eigene Rasse geführt und wird ebenfalls in zwei Rassen unterschieden. Um also diesen Monat einigermaßen übersichtlich zu gestalten, habe ich mich entschieden, das Steinschaf als eigenständige Rasse in einen anderen Monat zu verschieben.

Foto Edith Kruse-Hinrichs

Diesen Monat geht es also um folgende Rassen:

Bergschaf
-weißes Bergschaf
-Braunes Bergschaf
-geschecktes Bergschaf

-schwarzbraunes Bergschaf (Jura- oder Elb-Schaf)

Wobei die ersten drei Rassen in Aussehen und Herkunft ähnlich sind und deshalb gemeinsam beschrieben werden können. Das Juraschaf unterscheidet sich hingegen sehr von den Bergschafrassen und wird gesondert beschrieben.

weiße Bergschafe – Foto Edith Kruse-Hinrichs

Weißes – Braunes – und Geschecktes Bergschaf

Geschichte:

Alle drei Rassen gehen auf  das Zaupel- bzw. Steinschaf sowie insbesondere auf das norditalienische Bergamaskerschaf zurück. Diese breiteten sich von der Lombardei über Oberitalien nach Kärnten und die Steiermark bis in die bayrische Alpenregion aus. Ausgehend von diesen Zuchtlinien gab es ursprünglich viele verschiedene Schläge, die in Deutschland in den 30er Jahren zusammengefasst und vereinheitlich wurden.

Seit etwa den 70er Jahren wurden wieder drei Zuchtlinien unterschieden, das Braune Bergschaf und das weiße Bergschaf verfügen seither über getrennte Herdbücher, wärend das gescheckte Bergschaf als Rasse  zwar anerkannt ist, nicht aber über ein eigenes Herdbuch verfügt.

gescheckte Bergschafe Foto Roman Starbek

Rassebeschreibung:

Das Bergschaf ist vor allem an seiner Kopfform gut von anderen Schafrassen zu unterscheiden. Es hat einen schmalen, ramsnasigen (nach außen gewölbte Stirn-Nasenlinie) Kopf, ist hornlos und trägt lange, breite, hängende Ohren. Das Bergschaf ist mittelgroß bis groß, hat kräftige Beine, mit straffen Fesseln und harten Klauen.

Es zeichnet sich durch seine Trittsicherheit auch im Gebirge aus und eignet sich deshalb auch für unzugängliche Hochlagen. Durch die harten klauen, die Wollstruktur und die gute Trittsicherheit ist das Bergschaf für niederschlagsreiche Gegenden bestens geeignet.

Alle drei Rassen sind asaisonal Brünftig so dass sie auch das gesamte Jahr ablammen und folglich auch ganzjährig Schlachtlämmer angeboten werden können. Jungböcke bringen dabei ein Gewicht von 70-90 kg auf die Waage, Altböcke bis zu 120kg. Weibliche Tiere wiegen zwischen 60 und 85 kg.

Braune Bergschafe Foto GEH Josef Grasegger
Die Wolle:

Alle Bergschafrassen werden in der Regel zweimal im Jahr geschoren. Einmalige Schur bringt eine Wolle mit 15-20 cm Länge hervor, bei zweimaliger Schur 7-9cm. Die Wolle ist schlicht bis leicht gewellt und besteht aus zwei verschiedenen Haartypen. Die Wolle ist grob und hat eine Dicke von 32-39µm. Die mir vorliegende Wolle hat allerdings wesentlich dickere Grannen, die eine Dicke von bis zu 55µm erreichen. Wir müssen also davon ausgehen, dass die Wollqualität auch innerhalb der Rasse stark variiert.

Wolle weißes Bergschaf – oben gesamt unten getrennt Messschraube zur Ermittlung der Haardicke

Wie auf dem Foto sehr schön zu sehen ist, läßt sich auch Bergschafwolle mit ein wenig Aufwand trennen. Auffällig auch hier, dass wir dicke lange Haare vorliegen haben, die Grannen, die in diesem halben Jahr 16 cm gewachsen ist, während die wesentlich dünnere Unterwolle nur 8cm lange Haare hat. Wir können also davon ausgehen, dass die Unterwolle „ausgewachsen“ ist und auch in den nächsten Monaten nicht mehr länger geworden wäre. Die langen Grannen hingegen wären im Sommer weiter gewachsen, bis auch sie eine Maximallänge von ca. 20 cm erreichten. Auch Bergschafwolle neigt im Lauf des Jahres zum Verfilzen am Tier, was wesentlich zur Zweitschur beigetragen hat. So ist deutlich höherer und hochwertiger Wollertrag zu erreichen.

Wir sollten allerdings berücksichtigen, dass sich die Wollqualität nicht nur innerhalb der Schafrassen und von Schaf zu Schaf unterscheiden, an ein und dem selben Vlies finden sich unterschiedliche Qualitäten. Das Foto zeigt rechts Wolle vom Rücken und links Wolle vom Bauch des Tieres. Die Bauchwolle ist quasi frei von Grannen und deshalb nicht nur deutlich kürzer sondern auch deutlich weicher.

Wollverarbeitung

Bergschafwolle ist neben der Merinowolle die wohl häufigst angebotene Filzwolle. Wir können also getrost davon ausgehen, dass sich sich gut filzen läßt. Mir liegt hier eine Märzschur einiger Schafe vor, die zweimal im Jahr geschoren wurden. Die Wolle ist zwischen 15 und 16 cm lang und fällt in einzelnen Strähnen, das Vlies ist also nicht zusammenhängend und nicht verfilzt. Folglilch läßt sich sehr einfach eine gleichmäßige Fläche auslegen. Da mir derzeit keine braune Bergschaf-Rohwolle vorliegt, habe ich auf gewaschene gekämmte braune Bergschafwolle zurückgegriffen. Auch damit lassen sich interessante Beobachtungen machen.

Beim anfilzen zeigt sich die Wolle sehr kooperativ und es entsteht sehr schnell ein guter Vorfilz. Der Walkvorgang bedarf allerdings etwas mehr Aufwand. Bis der Filz endlich anfängt zu Schrumpfen vergeht mehr Zeit als wir es z.B. bei feineren Wollsorten kennen. Wenn sich Bergschafwolle aber mal entschieden hat zu schrumpfen, dann scheint sie nicht mehr damit aufzuhören. Der Filz wird sehr fest und schrumpft auf die Hälfte der Ursprüngsgröße zusammen. Bergschafwolle zeichnet sich aber durch eine  unangenehme Eigenheit aus, der Filz wird extrem haarig. Die hier verwendete gewaschene und gekämmte braune Bergschafwolle zeig dieses Verhalten in besonders ausgeprägter Form. Ich führe das darauf zurück, dass beim Kämmen des Vlieses einige Grannenhaare zerreißen  und deshalb mehr von den geraden abstehenden Haaren vorhanden sind.

Fell filzen:

Eigentlich brauche ich mich über das Filzen von Fellen nicht mehr en détail auszulassen. Natürlich eignet sich auch Bergschafwolle zum Filzen von Fellen. Ich möchte aber die Gelegenheit nutzen darauf hinzuweisen, dass lockere Wollvliese wesentlilch kreativer zum filzen von Fellen einsetzbar sind, weil die Farben wunderbar kombiniert werden können. Anders bei bereits verfilzten Vliesstücken, die selten gut zu trennen sind und deshalb nur gleichfarbige Filzfelle hergestellt werden können.

Außerdem wird so manchem schon aufgefallen sein, dass Filzfelle weniger schrumpfen, als die in der Fläche augelegte Wolle. Diese Beobachtung ist nicht von der Hand zu weisen, allerdings sollten wir berücksichtigen, dass die Wolle ja niemals nur in der Fläche schrumpft oder sich verändert, auch die Dicke spielt beim Schrumpf eine wesentliche Rolle. So können wir beim Filzen von Fellen davon ausgehen, dass sich der Filz vor allem in der Dicke verändert und wir deshalb keine so große Schrumpfung in der Fläche feststellen können.

Das Jura- oder Elbschaf – Schwarzbraunes Bergschaf

Geschichte:

Das Juraschaf entstammt verschiedenster Schweizer Landschlägen und stammt unter anderem vom Frutigschaf ab. Die Hellere Vatiante, das so genannte Elb-Schaf geht teilweise auf das Walliser Roux de Bagnes zurück. 1941 wurden die verschiedenen Schläge unter der Bezeichnung Schwarzbraunes Bergschaf zusammengefasst. Seit 1979 ist die Rasse in der Schweiz als Herdbuchrasse anerkannt. Die Bezeichnung Juraschaf wird vor allem in Österreich verwendet, um eine Verwechslung mit dem Braunen Tiroler Bergschab zu verhindern.

Rassebeschreibung:

einige Merkmale des Juraschafes zeigen auch dem Laien deutlich, dass es sich um eine andere Rasse handelt, als das Bergschaf. Der Kopf ist hornlos mit breitem Maul und gerader Nasenlinie. Die Ohren sind nicht hängend sondern getragen (also abstehend). Das Juraschaf ist einheitlich rotbraun bewollt und hat einen unbewollten, schwarz behaarten Kopf. Die hellere Variante des Juraschafes wird Elbschaf genannt.

Auch das Juraschaf ist ganzjährig paarungsbereit und sehr fruchtbar.

Wolle

Auch in der Beschaffenheit der Wolle unterscheidet sich das Juraschaf wesentlich vom Bergschaf. Die Wolle ist gleichmäßig und ereicht nur eine Länge von ca. 5cm dabei hat es ähnlich dem Merinoschaf einheitliche Wollfasern.

Foto: Hubert Weichsler, 9753 Lind

Da mir momentan noch keine Wolle des Juraschafes vorliegt, werde ich die Filzproben nachreichen, wie auch die Begutachtung der Wolle im Detail.

Leipzig im Wollerausch…

…. und das Filz-Netzwerk mitten drin!

So kann es auf dem Leipziger Messegelände aussehen – dann so

und irgendwann dann so und so…

und wir waren glücklich hier:

Wir sind kaum zum Fotografieren gekommen, denn es gab tolle Gespräche, viele positive Kontakte, interessierte Fragen, unglaublich großes Interesse an Rohwolle und fleißige Workshopteilnehmerinnen. Wir sind ganz sicher: “Wir kommen wieder im Jahr 2019. Termin 13. und 14.04.19”

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Christine Manitz, die das Wollefest organisiert und “im Zaum” hält. Ganz große Klasse! Und wir bedanken uns bei allen, die uns unterstützt, ermutigt und besucht haben!

Dabei waren: Petra Ueberfeld, Barbara Steffen-Munsberg, Sabine Reichert-Kassube, Barbara Müller und Susnne Schächter-Heil

Filz-Netzwerk beim Leipziger Wollefest

11. Leipziger Wolle-Fest & Stoffmesse 3. und 4. März 2018
Am 3. und 4. März sind wir auf dem Leipziger Wollefest mit einem Stand und einem Work-Shop-Angebot vertreten!
Das ist eine tolle Gelegenheit uns kennen zu lernen, sich beim Filzen auch mal hinzusetzen und vom Trubel zu erholen, Erfahrungen auszutauschen oder überhaupt mit dem Filzen in Kontakt zu kommen! Und außerdem kann Frau den ganzen Tag rund um die Wolle alles bestaunen, was das Herz begehrt – Dank Christine Manitz vom “Leipziger Kreativ- und Strick-Café”

Ihr findet uns im 1. Stock der Glashalle! Wir freuen uns auf diese neue Erfahrung und auf all die filzbegeisterten Gespräche!

Unser Workshopangebot findet ihr hier leipziger-wollefest.de/workshopangebote

und hier: filznetzwerk.de/index.php/event/filz-netzwerk-auf-dem-leipziger-wollefest/

Wir sehen uns!