24. Dezember

Ein besinnliches und gesegnetes Weihnachtsfest wünschen wir!

Mit der kleinen Weihnachtsmaus von Beate Bossert verabschiedet sich der filzige Adventskalender mit herzlichen Weihnachtsgrüßen!

Die Weihnachtsmaus

Die Weihnachtsmaus ist sonderbar (sogar für die Gelehrten), Denn einmal nur im ganzen Jahr entdeckt man ihre Fährten. Mit Fallen und mit Rattengift kann man die Maus nicht fangen. Sie ist, was diesen Punkt betrifft, noch nie ins Garn gegangen. Das ganze Jahr macht diese Maus den Menschen keine Plage. Doch plötzlich aus dem Loch heraus kriecht sie am Weihnachtstage. Zum Beispiel war vom Festgebäck, das Mutter gut verborgen, mit einem mal das Beste weg am ersten Weihnachtsmorgen. Da sagte jeder rundheraus: Ich hab´ es nicht genommen! Es war bestimmt die Weihnachtsmaus, die über Nacht gekommen. Ein andres Mal verschwand sogar das Marzipan von Peter; Was seltsam und erstaunlich war. Denn niemand fand es später.  Der Christian rief rundheraus: ich hab es nicht genommen! Es war bestimmt die Weihnachtsmaus, die über Nacht gekommen! Ein drittes Mal verschwand vom Baum, an dem die Kugeln hingen, ein Weihnachtsmann aus Eierschaum nebst andren leck`ren Dingen. Die Nelly sagte rundheraus: Ich habe nichts genommen! Es war bestimmt die Weihnachtsmaus, die über Nacht gekommen! Und Ernst und Hans und der Papa, die riefen: welche Plage! Die böse Maus ist wieder da und just am Feiertage! Nur Mutter sprach kein Klagewort. Sie sagte unumwunden: Sind erst die Süßigkeiten fort, ist auch die Maus verschwunden! Und wirklich wahr: Die Maus blieb weg, sobald der Baum geleert war, sobald das letzte Festgebäck gegessen und verzehrt war. Sagt jemand nun, bei ihm zu Haus, – bei Fränzchen oder Lieschen – da gäb es keine Weihnachtsmaus, dann zweifle ich ein bisschen! Doch sag ich nichts, was jemand kränkt! Das könnte euch so passen! Was man von Weihnachtsmäusen denkt, bleibt jedem überlassen. (James Krüss)

 

23. Dezember

So langsam geht der Advent zu Ende und morgen schon öffnen wir das letzte Türchen! Mit Filzarbeiten von Beate Bossert und Barbara Steffen-Munsberg und einem weihnachtlichen Gedicht kunstvoll kalligraphisch in Szene gesetzt von Susanne Breuling, möchten wir uns bei all unseren Besuchern bedanken für das Interesse an den filzigen Kostbarkeiten. Es war wundervoll, den großen Zuspruch zu erleben. Bedanken wollen wir uns auch bei den Filzerinnen, die ihre Aufnahmen zur Verfügung gestellt haben, sich die Zeit nahmen für dieses Projekt und uns allen damit die Zeit bis Weihnachten auf so inspirierende Weise verkürzten!

Dankbare Adventsgrüße

 

20. Dezember

Beate Bossert                                                        Sandra Struck-Germann

Die Wunschliste

Ein junger Mann hatte einen Traum:

Er betrat einen Laden. Hinter der Ladentheke sah er einen Engel. Hastig fragte er ihn:

„Was verkaufen Sie?“

Der Engel gab ihm freundlich Antwort:

„Alles, was Sie wollen.“

Da sagte der junge Mann: „Dann hätte ich gerne:

  • das Ende der Kriege und
  • Beseitigung der Elendsviertel in aller Welt,
  • immer mehr Bereitschaft, um miteinander zu reden,
  • Ausbildungsplätze für Jugendliche,
  • mehr Zeit der Eltern, um mit ihren Kindern zu spielen
  • ……“

Da fiel ihm der Engel ins Wort und sagte:

„Entschuldigen Sie, junger Mann, Sie haben mich falsch verstanden.

Wir verkaufen keine Früchte, wir verkaufen den Samen.“

                                                                            (Quelle unbekannt)

Heute brauchen wir alle einen Engel, der dafür sorgt, dass die Samen nicht durch Bitterkeit, Verzweiflung oder Zorn verdorben werden!

Adventliche Grüße