2. Dezember

Dieses kleine Glücksschäfchen von Annemie Koenen kommt so bescheiden wie kunstvoll daher. Es schaut gar nicht direkt zu uns her, es ist einfach da. Vielleicht ist es ja das, was es manchmal so schwer macht, das Glück, welches uns umgibt, zu sehen. Es ist leise, zurückhaltend und abwartend. Die Vögel im Garten kann ich nur sehen, wenn ich einen Augenblick inne halte und mir die Zeit nehme, sie zu beobachten. Der kleine glückliche Moment kann nur kommen, wenn wir ihm den Weg öffnen.

Ach ja, heute schon Pause gemacht und mal aus dem Fenster geschaut?

1. Dezember

Eigentlich ist es ja ein Tag wie jeder Andere. Ein Freitag, der uns auf das Wochenende einstimmt, der für viele der “letzte Arbeitstag der Woche” ist. Und doch ist der Tag heute ein klein Wenig besonders. Er eröffnet den letzten Monat des Jahres, bringt uns den Advent – eine Zeit im Jahr, die uns alle als die “besinnliche” bekannt ist. Vielleicht wird uns gerade heute klar, dass es nur noch 23. Tage bis zum Weihnachtsfest sind und schon kommt Betriebsamkeit auf, bei manchem sogar Hektik.

Nimm Dir einen Tee und 10 Minuten Zeit – deine ganz persönliche Zeit! Ab heute, jeden Tag 10 Minuten für Dich selbst. Egal ob beim Blick aus dem Fenster oder mit geschlossenen Augen. Dies ist ein Gutschein für “Deine 10 Minuten”! Vielleicht hilft Dir ja das gefilzte Bild von Annette Prüße ein wenig zu träumen, die Gedanken ziehen zu lassen, wie ein Schiff vor dem Wind! Mal nicht sofort ankommen müssen, sich treiben lassen … wir kommen darauf zurück.

Habt eine gute Adventszeit!

Filzige Aussichten

Ab Morgen wollen wir wieder mit unserem gefilzten Adventskalender einen Einblicke in die handwerklichen und künstlerischen Werkräume unserer Mitglieder gewähren. Es soll für jeden Tag etwas zum Anschauen dabei sein, zum Innehalten und Pause machen anregen und Euch ein Lächeln auf’s Gesicht zaubern!

Doch zuvor möchten wir unbedingt noch auf zwei Termine aufmerksam machen, die uns im kommenden Jahr viel Filzglück bescheren werden:

Im März kommenden Jahres treffen wir uns vom 15. bis 18.03.18 zur 23. Filzbegegnung in Detmold/Lippe. Wir würden uns sehr freuen, wenn wir uns wieder einmal persönlich begegnen könnten. Einfach nachfolgenden Flyer anklicken und die Einezelheiten studieren – es finden auch noch ein paar Kurse im Anschluss statt, die unabhängig gebucht werden können! Außerdem findet in diesen Tagen auch wieder eine freiwillige Qualitätssicherung statt!

Filzen-Flyer-WEB 2018 Anmeldung zur 23. Filzbegegnung

Und dann wird es ab dem 20. Juli 2018 wieder unser Filz-Kolleg geben. Wir haben uns wieder für das felto in Soltau als einem bewährten und anregenden Veranstaltungsort entschieden!

Mit von der Partie sind

Kathrin Bauerrichter – “Filz-Skulpturen” 23./24.Juli
Christiane Claren – “Oberflächenlabor” 24. bis 27.Juli – täglicher Beginn möglich
Barbara Eichhorn – “Jacken, nahtlos gefilzt” 20. bis 22. Juli
Stefanie Hofmann – “geflochten und gefilzt” Einführung und Tasche 22. /23. und 24./25.Juli
Petra Nasdal – “Kugeliges – innen hohl außen spannend” 26. bis 28. Juli
Petra Sommer – “Stoffe filzen” und “Kleidung nähen” 25./26. und 27.29.Juli
Barbara Westerrath – “Filz als Landschaft” und “Zwillingsblüten” 23./24. und 25.Juli
Ulrike Wieland – “Körbe mit Holzgriffen” 26. bis 28. Juli

Mehr Infos und die Buchungshinweise folgen in aller Kürze!

So – und jetzt warten wir auf den Advent – Bis Morgen!

24. Dezember

Ein besinnliches und gesegnetes Weihnachtsfest wünschen wir!

Mit der kleinen Weihnachtsmaus von Beate Bossert verabschiedet sich der filzige Adventskalender mit herzlichen Weihnachtsgrüßen!

Die Weihnachtsmaus

Die Weihnachtsmaus ist sonderbar (sogar für die Gelehrten), Denn einmal nur im ganzen Jahr entdeckt man ihre Fährten. Mit Fallen und mit Rattengift kann man die Maus nicht fangen. Sie ist, was diesen Punkt betrifft, noch nie ins Garn gegangen. Das ganze Jahr macht diese Maus den Menschen keine Plage. Doch plötzlich aus dem Loch heraus kriecht sie am Weihnachtstage. Zum Beispiel war vom Festgebäck, das Mutter gut verborgen, mit einem mal das Beste weg am ersten Weihnachtsmorgen. Da sagte jeder rundheraus: Ich hab´ es nicht genommen! Es war bestimmt die Weihnachtsmaus, die über Nacht gekommen. Ein andres Mal verschwand sogar das Marzipan von Peter; Was seltsam und erstaunlich war. Denn niemand fand es später.  Der Christian rief rundheraus: ich hab es nicht genommen! Es war bestimmt die Weihnachtsmaus, die über Nacht gekommen! Ein drittes Mal verschwand vom Baum, an dem die Kugeln hingen, ein Weihnachtsmann aus Eierschaum nebst andren leck`ren Dingen. Die Nelly sagte rundheraus: Ich habe nichts genommen! Es war bestimmt die Weihnachtsmaus, die über Nacht gekommen! Und Ernst und Hans und der Papa, die riefen: welche Plage! Die böse Maus ist wieder da und just am Feiertage! Nur Mutter sprach kein Klagewort. Sie sagte unumwunden: Sind erst die Süßigkeiten fort, ist auch die Maus verschwunden! Und wirklich wahr: Die Maus blieb weg, sobald der Baum geleert war, sobald das letzte Festgebäck gegessen und verzehrt war. Sagt jemand nun, bei ihm zu Haus, – bei Fränzchen oder Lieschen – da gäb es keine Weihnachtsmaus, dann zweifle ich ein bisschen! Doch sag ich nichts, was jemand kränkt! Das könnte euch so passen! Was man von Weihnachtsmäusen denkt, bleibt jedem überlassen. (James Krüss)