3. Dezember

3. Dezember und erster Adventssonntag. Zeit für die erste Kerze am Adventskranz. Was eine Filzerin, die ihre handwerklichen Kenntnisse gerne weiter geben möchte, so alles erlebt mit einem Adventskranz, das erzählt euch heute Christine Rusch.

 

Für einen Kurs Ende November hatte ich das Thema “Advents- und Türkränze” gewählt. Wegen schleppender Anmeldungen wollte der Veranstalter ein aussagekräftiges Foto von einem Adventskranz haben – für  Werbung und Öffentlichkeitsarbeit.
An und für sich kein Problem, wir leben auf der Schwäbischen Alb und ausser den typischen Buchenwäldern gibt es hier natürlich auch Tannen und Fichten.
ABER – es war der WonnemonatMai! Die Nadelbäume hatten dank des warmen Wetters bereits kräftig ausgetrieben. Ich rüstete mich trotzdem mit Rebschere aus und verschwand im finstersten Tann auf der Nordseite unseres Hausberg. 
Es gab keinen einzigen Zweig ohne frisches Grün!
Das war das erste Mal in meinem Leben, dass ich einen Adventskranz mit Maigrün gebunden habe. 😀
Christine Rusch

In der Zeit gedanklich hin und her zu springen, ist etwas, was uns allen im Zusammenhang mit der Advents- und Weihnachtszeit geschehen kann. Ein kluger Mann hat mal gesagt, dass das was wir wahrnehmen, eigentlich schon Vergangenheit ist. Vielleicht träumen wir uns deshalb so gerne in die Zukunft. Ob im Mai oder im Dezember! Wer weiß das schon!

Vielleicht habt ihr heute Zeit, mit Familie oder Freunden zusammen zu sein oder ihr schmückt einen Weihnachtsmarkt mit eurer Anwesenheit, eure kreativen Arbeit und den Gedanken, die ihr euch das ganze Jahr über gemacht habt. Genießt die Geschichte, die Idee und habt einen friedvollen Adventssonntag!

Schneider, Heike

Ich liebe es, mit den Händen zu arbeiten!
Egal ob Silber, Holz, Stein, Lehm oder Ton – etwas Bleibendes zu schaffen hat mich schon immer fasziniert. Und dann kam Filz – die Verbindung zwischen uns wurde eng und wird immer enger, fester, vielfältiger und interessanter. 
An den Ergebnissen möchte ich Dich gern teilhaben lassen – deshalb entstanden diese Seiten.
Als Mutter von 2 wunderbaren Kindern, mit einem Job, Haus und einem großen Garten fehlt mir oft leider die Zeit, mich in meine Filzwerkstatt zu verkriechen und die Ideen, die mir pausenlos im Kopf herumschwirren, umzusetzen. Inzwischen genieße ich den Luxus, einen Tag der Woche als kompletten “Filztag” zu haben.  An diesem herrlichen Tag kann ich mich ungestört meiner Wolle und den Aufträgen und Projekten widmen.  Ich arbeite von früh bis spät in meiner Werkstatt und versuche, den Filz unter meinen Händen zum Leben zu erwecken.  In Wahrheit erweckt der Filz MICH zum Leben!… 
In Kursen von Sanne Kneisel, Inge Bauer, Gabi Bauer, Monika Fergg  und Pam de Grooth durfte ich die Grundlagen und Raffinessen der Filzbearbeitung lernen. Daraufhin folgten viele Stunden Filzarbeit, mit Rückschlägen und wunderbaren Erfolgen – und ermutigten mich, eigene Ideen und Projekte zu verwirklichen.  
Da mir mein geliebter Mann oft den Rücken freihält und sich um Haus & Familie kümmert, nutze ich die Möglichkeit, seit 2013 meine Produkte auf Märkten in Oberbayern zu verkaufen. Ich freue mich, wenn sich Menschen für meine Arbeiten interessieren – das eine oder andere Stück für sich entdecken oder als Geschenk mitnehmen und anderen damit Freude bereiten. 
www.schafenskraft.de