Filz und Draußen 33

zweimal hinschauen lohnt sich auch bei diesen zauberhaften Objekten von Marianne Seibold. Was es dazu zu sagen gibt, sagt sie Euch am besten selbst.

AUF DEM WEG ZUM URWALD VON MORGEN. Gemäß dem Motto “Natur Natur sein lassen” verbleiben im Nationalpark auch tote oder durch Windwurf gestürzte Bäume im natürlichen Umfeld und somit werden hier natürliche Prozesse des Werdens und Vergehens im Waldökosystem zugelassen. Totes Holz ist oft erstaunlich lebendig. Bäume keimen, wachsen, altern, sterben und werden dann von Moosen, Flechten, Pilzen überzogen und einer Vielzahl von Mikroorganismen zersetzt. Dieses Totholz bildet die Lebensgrundlage für das gesamte Ökosystem Wald mit seiner Artenvielfalt in der Tier- und Pflanzenwelt. Es schafft  ein Nährstoffreservoir und geeignete Lebensbedingungen für die sich verbreitenden Samenund bietet Lebensraum für unzählige Kleinstlebewesen.

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