22. Dezember

Ina Jeromin bringt Licht in die dunkle Jahreszeit

Die Tradition unseres Weihnachtsfestes beruht auf vielfältigen Bräuchen und Religionen, die lange vor dem Christentum entstanden sind. Es sind römische und germanische Bräuche, die bis heute in verschiedenen Landstrichen in Symbolen und vorweihnachtlichen Ereignissen aufleuchten. Irgendwie haben wir es geschafft, so manches altes Brauchtum zu bewahren und in unsere Weihnachtszeit so zu integrieren, dass es fast so wirkt, als sein das das Selbstverständlichste von der Welt.

Habt ihr gewusst, dass das Chanukka-Fest, das jüdische Lichterfest in diesem Jahr am 23. Dezmeber beginnt und man bereits am 22. Dezember die erste Kerze anzündet? Ich musste es erst nachlesen. Ich musste auch erst einmal nachlesen, dass es um die Einweihung des Jerusalemer Tempels dabei geht und das Fest immer 8 Tage dauert. Es ist ein privates Fest und ist in der Stimmung unserem Weihnachtsfest nicht ganz wesensfremd.

Was wäre es doch für eine wunderbare Welt, wenn wir einander bestaunen und miteinander feiern könnten. Was wäre das für eine wunderbare Welt, wenn wir uns ohne Vorurteile und Irritation begegnen könnten. Was wäre Weihnachten für ein himmlisches Fest, wenn wir nicht nur den Konsum und den Weihnachtsbaum mit allen Weltengegenden teilen würden. Was wäre das für eine wunderbare Welt in der Verschiedenheit mit Respekt zur Kenntnis genommen würde und Anlass zur Einladung wäre. Was wäre das für eine wunderbare Welt, wenn wir einander lassen könnten ohne uns selbst aufzugeben.

Schalom und eine geruhsamen 4. Advent!

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