8. Dezember

Sonntag, zweiter Advent! Noch 16 Tage bis zum Heiligen Abend…

Zeit für die Adventsbäckerei. Wahrscheinlich haben die meisten von Euch bereits Plätzchen gebacken, einen Stollen oder ein Früchtebrot vorbereitet. Und all diejenigen, die noch nicht dazu gekommen sind, die haben vermutlich ein mehr oder weniger schlechtes Gewissen. Man rennt einem laufenden Ziel hinterher, das Jahr über schon und in der Vorweihnachtszeit sowieso. Und nun ist heute Sonntag und entgegen der üblichen Frauenlogik, die sich für so vieles verantwortlich fühlt, machen wir heute mal nur, worauf wir Lust haben. Sonntagsruhe-Lust.

Einfach so sitzen, lesen, Sterne falten oder dem Heimkino die Regie übertragen. Füße hoch, Teetasse in der Hand und sich nur um sich selbst kümmern. Wenn jemand etwas von uns will, soll er es auf seinen Wunschzettel schreiben, vielleicht erfüllt sich der Wunsch ja an Weihnachten. Derjenige oder diejenigen können sich ja neben euch setzen und mit euch gemeinsam nichts tun – jedenfalls nichts Zielführendes, Erwartungen erfüllendes oder gar ein “Muss-unbedingt-gemacht- werden”. Am Anfang fühlt es sich an wie die Reise in ein fremdes Land, doch einmal angekommen lassen sich die Annehmlichkeiten wunderbar genießen.

Macht ihr mit?

Wenn es euch gar so schwer fällt, der hungrigen Meute die küchenkalte Schulter zu zeigen, dann aber keine Plätzchen sondern einen einfachen Apfelkuchen mit viel Zimtsahne. Schmeckt adventlich und geht ganz schnell. Rührteig, gewürfelte Äpfel unterheben und backen. Sahne schlagen und mit Zimt und Schokoraspeln mischen – auf den abgekühlten Kuchen aufstreichen und mit Kakao besteuben. Statt Äpfeln geht auch ein Glas Sauerkirschen… Und falls euch wichtige Zutaten fehlen, dann bene doch “Sonntagsruhe-Lust am Nichtstun” Eigentlich ist die Adventszeit eh eine Fastenzeit.

Ich danke Petra Nasdal für ihre leckeren Äpfel und dem Impuls zur Minirevolution…

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