2. Dezember

Wer schon einmal Menschen für ein Thema oder ein Handwerk begeistert hat, wer Kurse gibt, wer Lehererin ist, der kennt den Moment in dem sich die Schülerinnen auf eigene Füße stellen und neue Wege beschreiten. Die ersten zaghaften Lernschritte macht der Mensch oft in der Nachahmung, will sein wie die “Großen”, will können, was die Vorbilder können. Als Teilnehmerin will man gelockt werden durch das Außergewöhnliche, das Besondere. Es soll so perfekt, so großartig sein, was man am Ende mit nach Hause nimmt, wie all die kostbaren Arbeiten der Könnerinnen. Alle Mühe stecken die Studentinnen in die Vervollkommnung des Gesehenen, des bereits von anderen Erprobten.

Und dann passiert es, das Wunder der Idee. Plötzlich wird aus einer ursprünglichen Aufgabe etwas ganz ursprünglich Eigenes, etwas das die Technik nutzt ohne sich am Original abzuarbeiten. Es sind diese Wundermomente, die vom Fisch zur Tasche führen und dabei jedem ein Lächeln aufs Gesicht zaubern. Auf eigenen Füßen stehen, die eigene Karft und Kreativität nutzen können und losgehen…

Traut euch, dazu sind Wege da. Vielleicht ist es eine Weile ganz schön auf bereits erforschten und gut ausgebauten Straßen zu gehen. Doch irgendwann ist es der neue, der eigene Weg, der wunderbare Ausblicke bietet. Dort wo schon so viele sind, dort ist auch der Blick verstellt.

Diese herrlich bunte und eigenwillige Tasche entstand unter den Händen von Meike Raßbach. Irgendwie ging es um Fische 😉 – Findet nicht nur euren eigenen Adventsweg!

Ein Gedanke zu „2. Dezember“

  1. Wow! Ich bin begeistert von dieser Erwähnung!
    Die Tasche ist übrigens auch in meiner Ausstellung im Café Mahlsdorf zu sehen.

    Grüße in die Runde
    Meike Raßbach

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