21. Dezember

Angelika Bonas, Beate Mayer und Charlotte Bösch sind die Urheberinnen der Filzarbeiten und dementsprechend auch der Collage-Fotos!

Für alle diejenigen, die Kindern das Warten aufs Christkind verkürzen wollen, haben wir ein Fingerspiel passend zu den Zwergen und zu Weihnachten gefunden. Leider ist nicht herauszufinden, wer es einmal geschrieben hat. Wenn ihr was wisst, dann sagt Bescheid…

Die Weihnachtszwerge

Seht da kommen aus dem Berge
viele kleine Weihnachtszwerge.
und sie laufen, tripp,
tripp, trapp,
eilig nun den Berg hinab.
gucken durch die Fensterlein,
zu den Kindern groß und klein.
horchen an der Türe still,
was das Kind sich wünschen will.
grad ruft Anna freudig aus:
„ich wünsche mir ein Puppenhaus“
und die zwerglein freun sich nun,
denn da gibt es viel zu tun.
Und sie hobeln zisch, zisch, zisch
für das Häuschen einen Tisch.
rühren Leim im Topf herum,
hämmern fleißig bum, bum, bum.
Stühlchen sind schon fertig jetzt,
Püppchen werden draufgesetzt.
sind der Püppchen ihrer fünf,
zwerglein stricken für sie Strümpf.
nähen bunte Kleider schnell,
singen dazu froh und hell.
Horch mal, horch. Wer kommt da an?
ist das nicht der Weihnachtsmann?
Er rollt einen Zettel auf,
da stehen lauter Wünsche drauf.
Ich will mal in den Wald reingehn
und nach den Tannebäumchen sehn.
tripp, tripp, tripp, trapp
der Weihnachtsmann geht wieder ab.
die Zwerglein laufen hier und dort-
und sind auf einmal wieder fort.

Und dann wollt ich noch erzählen, da bei uns gerade leider keine Weihnachtszwerge vorbei kommen, dass ich heute mal wieder unterwegs war, ein letztes Mal vor Weihnachten einkaufen. Das hatte ich mir fest vorgenommen. Nur nicht mehr raus um Lebensmittel oder gar Geschenke zu besorgen – auf keinen Fall. Und dann trifft man doch tatsächlich Menschen, die man jahrelang nicht gesehen hat oder eine nette Nachbarin, die auch noch dringend ein paar Eier braucht… Trotz der ganzen, vorausgeahnten Hektik, gab es ein paar sehr nette Begegnungen. Wunderbares, Erstaunliches oder einfach Alltägliches gab es zu hören, freudige Gesichter und gespanntes Lauschen. Auch wenn man anderen im Weg stand, es war himmlisch. Vielleicht geh ich dann doch morgen noch mal los. Es könnte doch sein, dass wir ja dringend noch mehr Sahne oder doch noch frische Kresse brauchen?  Und wenn ich dann wieder  auf lang vermisste Menschen treffe, da könnte ich ihnen ja erzählen, dass ich eigentlich alles schon längst hätte erledigt haben wollen, aber irgendwie doch noch eine Kleinigkeit vergessen habe. Nur damit niemand denkt, ich sei auf der Suche nach vertrauten Begegnungen. Oder ich sage einfach wie es ist, ich hab gehofft, dich hier zu sehen… Mir kam nämlich der Gedanke, dass an Weihnachten irgendwie alle wieder etwas enger zusammen rutschen. Man kommt heim! Und kann sich deshalb wieder über den Weg laufen, einfach auf dem Markt oder vor dem Bäckerladen. Auch wenn offensichtlich Frau Holle Weihnachtsurlaub machen will und weiße Weihnacht ausfällt, so wird es eben ein Weihnachten der Begegnungen! Wie wunderbar!

Psst! Nur noch 3 mal schlafen!

 

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